Seerechtsstiftung

Änderung des Bonn-Übereinkommens

Freitag, 18. August 2017

Das Übereinkommen vom 13. September 1983 zur Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Verschmutzung der Nordsee durch Öl und andere Schadstoffe (Bonn-Übereinkommen) ist durch Beschluss der Vertragsstaatenkonferenz vom 21. September 2001 geändert worden, um den Beitritt Irlands zu ermöglichen. Die Änderungen sind am 1. April 2010 bzw. am 1. Juni 2017 in Kraft getreten. Darüber sind zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden, zwischen Deutschland und Dänemark sowie zwischen Deutschland und den Niederlande jeweils Vereinbarungen zur Änderung ihrer gemeinsamen Grenze der in der Anlage zum Bonn-Übereinkommen bezeichneten Zonen getroffen worden. Die Vereinbarungen sind am 1. Oktober 1995 sowie am 1. Juli 2017 für alle Vertragsstaaten des Bonn-Übereinkommens in Kraft getreten (BGBl. 2017 II S. 757).

Quelle: RdTW Heft 08/2017